Die Natur.

Fauna

Landlebewesen

Beuteltiere. Tasmaniens dominanten Landlebewesen sind die Beuteltiere. Prominente Vertreter sind vor allem der Wombat (ein Beutelbär), zahlreiche Känguru-Arten, Beuteldachse oder kleine Wallaby-Arten (Bild 1). Auch der auf dem australischen Festland bereits ausgestorbene Tasmanische Teufel (Bild 2) gehört hierzu.
Kloakentiere. Zu den skurrilsten Vertretern der tasmanischen Fauna zählen das Schnabeltier (Platypus) und der Ameisenigel (Echidna), die aufgrund fehlender spezifischer Geschlechtsorgane sowohl zu den Säugetieren als auch zu den Kloakentieren zählen.
Schlangen. Im Gegensatz zum australischen Festland mit seinen 140 Schlangenarten sind in Tasmanien lediglich drei Arten heimisch. Sie gehören zur Gruppe der Elapidae (Giftnattern) und sind ausnahmslos giftig.

Meerestiere

Die Meerestiere Tasmaniens gehören zu den beeindruckendsten Wildtieren, angefangen von Südlichen Glattwalen, die an der Ostküste entlang ziehen, bis zu filigranen Sea Dragons (Fetzenfischen), die sich in der Nähe der Riesentangwälder treiben lassen. Aber auch Robben, Delphine und Albatrosse sind zu sehen und in der Abenddämmerung zeigen sich oft kleine Pinguine.


Flora

Tasmanien beheimatet uralte Pflanzen, die bis auf den vor mehr als 95 Millionen Jahren existierenden Superkontinent Gondwana zurückgehen. Darüber hinaus ist der südlichste Bundesstaat Australiens auch das Zuhause einzigartiger Baumarten. Kiefersorten wie Huon, Celery Top und die King Billy wachsen ausschließlich in Tasmanien.

Westen

Im Nordwesten wird die Vegetation hauptsächlich von Regenwäldern (Bild 3) bestimmt, wohingegen sich im Südwesten und Norden auch Buttongras- und Moorlandschaften finden lassen.

Osten

Im Osten Tasmaniens sind vor allem trockene und lichte Wälder zu finden. Gekennzeichnet sind diese vor allem durch hunderte verschiedener Akazien- und Eukalyptusarten (Bild 4), die wie in Teilen Australiens die gesamte Restflora dominieren. Oberhalb 900 Meter im Norden und 600 Meter im Süden gehen diese Wälder häufig in ausgedehnte Moorlandschaften über.